Mit 33,5 Prozent an Mazda hatte Ford nach japanischem Recht die Möglichkeit, entsprechend Kontrolle ausüben zu dürfen. So saßen in den vergangenen zwölf Jahren drei Ford-Manager im Mazda-Vorstand. Mit David E. Freeman und Daniel T. Morris nahmen zwei davon jetzt, unmittelbar nach dem Verkauf von 20 Prozent des Mazda-Anteils, ihren Hut. Philip G. Spender bleibt. Der Vorstandsvorsitzende Hisakazu Imaki stellte seinen Nachfolger Takashi Yamanouchi (Foto) vor, der ab morgen die Geschicke des ebenfalls mit Absatzproblemen kämpfenden Herstellers lenken soll. – Nachdem Ford in diesem Jahr bereits Jaguar und Land Rover an die indische Tata Motors Ltd verkauft hat, wird nun darüber spekuliert, dass ein Käufer für Volvo Pkw dringend gesucht wird.
Foto: PS/Mazda